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Investieren in Vorarlberg

Einsteigerwohnung in Vorarlberg: Wie der Schritt ins Eigentum gelingt

Wie viel Eigenkapital du brauchst und warum die Miete den Unterschied macht

Janik Bickel

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5 Min. Lesezeit

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Vorarlberg hat eines der höchsten Immobilienpreisniveaus Österreichs, weshalb der erste Wohnungskauf kapitalintensiv ist. Als Orientierung gelten rund 20 Prozent Eigenmittel. Seit dem Auslaufen der KIM-Verordnung am 30. Juni 2025 gelten für Eigennutzer und Anleger dieselben Richtwerte. Der Vorteil einer vermieteten ersten Wohnung liegt darin, dass Banken die Mieteinnahmen in die Haushaltsrechnung einbeziehen. Ein Einkauf unter Marktwert kann die benötigte Eigenkapitalquote zusätzlich senken.

Wichtigste Punkte

  • Vorarlberg hat eines der höchsten Preisniveaus Österreichs, der Ersteinstieg ist entsprechend kapitalintensiv.

  • Als grobe Orientierung gelten rund 20 Prozent Eigenmittel, etwa 10 Prozent Anzahlung plus 10 Prozent Nebenkosten.

  • Die KIM-Verordnung ist seit 30. Juni 2025 ausgelaufen, ihre Richtwerte gelten aber weiter als Bankpraxis.

  • Bei einer vermieteten Wohnung rechnen Banken die Mieteinnahmen mit, was die Finanzierung tragfähiger macht.

  • Konsumkredite oder Kreditkartenrahmen zählen nicht als Eigenkapital und schaden sogar der Bonität.

Warum der erste Kauf in Vorarlberg schwerer fällt als anderswo

Vorarlberg gehört zu den teuersten Immobilienmärkten Österreichs. Das hat gute Gründe, die Alpen begrenzen die bebaubare Fläche, die Wirtschaft ist stark, die Nachfrage aus dem In- und Ausland hoch. Für den ersten Wohnungskauf bedeutet dasselbe Preisniveau aber eine höhere Einstiegshürde als in vielen anderen Bundesländern.

Die gute Nachricht: Es gibt Wege, diesen ersten Schritt zu schaffen, auch ohne ein großes Vermögen im Rücken. Man muss nur verstehen, worauf es bei der Finanzierung wirklich ankommt.


Was du für den ersten Wohnungskauf mitbringen musst

Seit dem 1. Juli 2025 hat sich die Ausgangslage verändert. Die KIM-Verordnung, die von 2022 bis Mitte 2025 strenge, gesetzlich verbindliche Regeln für die Kreditvergabe vorgab, ist ausgelaufen. An ihre Stelle ist ein Rundschreiben der Finanzmarktaufsicht getreten, das dieselben Kennzahlen als Empfehlung beibehält. Die meisten Banken halten sich in der Praxis weiter daran, haben aber im Einzelfall mehr Spielraum.

Als Orientierung gelten drei Größen:

Eigenmittel. Rund 20 Prozent des Kaufpreises. Das setzt sich zusammen aus etwa 10 Prozent Anzahlung auf den Kaufpreis und rund 10 Prozent für die Kaufnebenkosten. Bei einer Wohnung um 300.000 Euro sind das grob 60.000 Euro plus 27.000 bis 36.000 Euro Nebenkosten.

Leistbare Rate. Die monatliche Kreditrate sollte etwa 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht überschreiten.

Laufzeit. In der Regel bis maximal 35 Jahre, idealerweise mit Rückzahlung vor dem Pensionsantritt.

Ein wichtiger Punkt zum Eigenkapital: Ersparnisse, ein bereits vorhandenes Grundstück oder Bausparguthaben zählen als Eigenmittel. Ein Konsumkredit oder ein ausgeschöpfter Kreditkartenrahmen dagegen nicht, solche Konstruktionen fallen bei der Bonitätsprüfung sofort auf und verschlechtern deine Kreditwürdigkeit, statt zu helfen.


Warum eine Anlegerwohnung den Einstieg erleichtern kann

Hier liegt der Hebel, den viele Erstkäufer nicht kennen.

Wenn du deine erste Wohnung nicht selbst bewohnst, sondern vermietest, ändert sich die Rechnung der Bank. Denn die erwarteten Mieteinnahmen werden in deine Haushaltsrechnung einbezogen. Die Wohnung trägt sich also zu einem guten Teil selbst, und die monatliche Belastung, die auf deinem eigenen Einkommen lastet, sinkt entsprechend.

Für jemanden mit solidem, aber nicht hohem Gehalt kann genau das den Unterschied machen. Eine Finanzierung, die für einen reinen Eigennutzer-Kredit nicht tragbar wäre, kann als Anlegerwohnung mit kalkulierten Mieteinnahmen durchaus funktionieren.

Ein Hinweis dazu: Die früher verbreitete Annahme, Anleger bräuchten grundsätzlich weniger Eigenkapital als Eigennutzer, stammt aus der Zeit der KIM-Verordnung und gilt so nicht mehr pauschal. Der eigentliche Vorteil liegt heute in der besseren Tragfähigkeit durch die Miete, nicht in einer niedrigeren Eigenkapitalquote.


Wie ein günstiger Einkauf die Finanzierung erleichtert

Es gibt einen zweiten Hebel, der beim ersten Kauf oft übersehen wird, den Einkaufspreis selbst.

Über unser lokales Netzwerk kaufen wir viele Objekte off market ein, also abseits der öffentlichen Portale, und dadurch häufig unter dem eigentlichen Marktwert.

Dieser Vorteil wirkt sich stark auf die Finanzierung aus.

Wenn der Kaufpreis unter dem tatsächlichen Verkehrswert der Wohnung liegt, verbessert sich dein Beleihungswert.

Vereinfacht gesagt: Die Bank bewertet die Immobilie höher als das, was du zahlst, und dieser Puffer kann die benötigte Eigenkapitalquote spürbar senken.

Genau hier entsteht für Erstkäufer der eigentliche Unterschied. Ein Objekt, das am freien Markt zum vollen Preis die Eigenkapitalhürde unerreichbar macht, kann unter Marktwert eingekauft plötzlich finanzierbar werden.


Der Denkfehler beim ersten Eigenheim

Viele wollen beim ersten Kauf sofort die eigene Traumwohnung. Das ist verständlich, aber oft der teuerste Weg.

Der pragmatische Ansatz sieht anders aus: Die erste Immobilie ist ein Investment, kein Eigenheim.

Du kaufst eine vermietbare Wohnung, lässt sie sich durch die Miete mitfinanzieren, baust über die Jahre Eigenkapital auf und wohnst selbst zunächst weiter zur Miete oder günstiger. Aus dem aufgebauten Vermögen wird später der eigene Wohnwunsch finanzierbar, auf einer viel solideren, gesünderen Basis.


Die erste Wohnung muss nicht die sein, in der du wohnst. Sie muss die sein, die dich weiterbringt.


Kurz-Check: Bist du bereit für den ersten Kauf?
  • Hast du rund 25.000€ bis 30.000€ an Eigenmitteln verfügbar?

  • Liegt deine geplante Rate unter 40 Prozent deines Nettoeinkommens, bei einer Anlegerwohnung inklusive der kalkulierten Miete?

  • Ist deine Bonität sauber, ohne laufende Konsumkredite, die die Rechnung belasten?

  • Weißt du, ob die Wohnung dem freien oder dem regulierten Mietzins unterliegt, was vom Baujahr abhängt?

Wenn du bei den meisten Punkten mit Ja antwortest, ist der erste Kauf realistischer, als du vielleicht denkst.


Egal wo du gerade stehst

Ob du bereits ein solides Eigenkapital aufgebaut hast oder gerade dein erstes Objekt suchst, der Einstieg ist machbar, wenn das Objekt und die Finanzierung zusammenpassen.

Wir sind Bestandshalter in Vorarlberg und kaufen aktiv Wohnimmobilien für den eigenen Bestand, über unser Netzwerk oft off market und unter Marktwert.

Ausgewählten Investoren geben wir Zugang zu diesen Objekten, gerade auch für den ersten Ankauf.

Weil der günstige Einkaufspreis die Finanzierung erleichtert, machen wir den Weg ins Immobilieneigentum auch für Einsteiger möglich.

Im Gespräch schauen wir uns deine Ausgangslage an und klären, welches Objekt und welche Struktur für deinen ersten Schritt realistisch sind.

Der nächste Schritt

Ein erstes Gespräch reicht, um einzuschätzen, ob dein erster Wohnungskauf in Vorarlberg gerade machbar ist und wie er aussehen könnte.

Unverbindlich und mit direkter Einschätzung.

FAQ

Was braucht weniger Kapital, eine Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus?

Eine Eigentumswohnung. Sie lässt sich meist schon mit einem fünf- bis niedrigen sechsstelligen Betrag realisieren.


Wie viel Eigenkapital brauche ich für die erste Wohnung in Vorarlberg?

Es reichen für die erste Wohnung oft schon 25.000 - 30.000€ an Eigenkapital für die erste Wohnung. Lass uns gerne in einem persönlichen Gespräch herausfinden, ob du bereit bist für den ersten Immobilienkauf.


Gilt die KIM-Verordnung noch?

Nein, sie ist am 30. Juni 2025 ausgelaufen. Die Finanzmarktaufsicht behält die Kennzahlen aber als Empfehlung bei, und die meisten Banken halten sich weiter daran.


Brauche ich als Anleger weniger Eigenkapital als ein Eigennutzer?

Nicht mehr pauschal. Der Vorteil einer Anlegerwohnung liegt heute darin, dass die Mieteinnahmen in die Haushaltsrechnung einbezogen werden und die Finanzierung tragfähiger machen.


Wie hilft ein Einkauf unter Marktwert bei der Finanzierung?

Liegt der Kaufpreis unter dem tatsächlichen Verkehrswert, verbessert sich der Beleihungswert. Die Bank bewertet die Immobilie höher als deinen Kaufpreis, was die benötigte Eigenkapitalquote senken kann.

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Du willst dein Vermögen in Vorarlberg ausbauen oder deine Immobilie verkaufen? Zwei Wege, wir sind dein Ansprechpartner.

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Die Bickel Invest GmbH & Co KG ist ein Bestandshalter in Vorarlberg.

Wir kaufen Wohnimmobilien direkt an. Ausgewählten Investoren aus dem In- und Ausland bieten wir Zugang zu revitalisierten Objekten aus unserem eigenen Bestand.

Dieser Beitrag wurde von der Bickel Invest GmbH & Co KG verfasst. Die Informationen ersetzen keine individuelle Finanz- oder Rechtsberatung.

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